Samstag, 9. April 2016

Meine Mottowoche

Heeeeelloooo ihr Lieben! :)
Bei mir gehts bald los mit den Abiturprüfungen und bevor wir in einen Nervenzusammenbruch in den nächsten schlittern, hat sich mein Jahrgang es sich nicht nehmen lassen an einer der beliebten Traditionen teilzunehmen: Die Mottowoche. 
Kurze Erklärung: Bei der Mottowoche wird für jeden Tag ein Motto festgelegt, nach dem sich alle anziehen müssen. Für gewöhnlich findet die Woche in der letzten Woche vor den Prüfungen statt, da bei uns aber ein Tag wegfallen würde, haben wir die Woche vorverlegt und heute zeig ich euch meine Outfits zu den Mottos. 

Montag: 1. Schultag

Das ist ein Standard-Motto aber immer schön umzusetzen.

Dienstag: Horror vs. Disney

Mal ein anderes Motto, was ich vorher auch nicht so gesehen habe. Es gab die Möglichkeit nur Disney, nur Horror oder beides zusammen anzuziehen. Ich habe mich für eine gemischte Variante entschieden und eine Alice dargestellt, die anscheinend zu lang im Wunderland war. :D


Mittwoch: Geschlechtertausch

Ein alter Klassiker und immer wieder witzig. Sowohl die Transformation von Junge zu Mädchen als auch von Mädchen zu Junge war ziemlich lustig anzusehen. 


Donnerstag: Rentner 

Auch ein Klassiker. Schnell die alten Klamotten der Oma aus dem Schrank geholt, das Haar mit Babypuder überhäuft um graue Haare zu inszenieren, die Falten ordentlich betonen und fertig ist man. 
 

Freitag: Mafia goes wild

Das war ein Motto, was wir uns selbst ausdachten, weil wir dazu eine Party heute zum Samstag machen in der Disko in unserer Stadt und dafür ordentlich Werbung machen wollten. Der Gedanke dahinter war dass Mafia auf die Tierwelt trifft. Da viele meinten mein Anzug von Mittwoch wäre perfekt, habe ich mich halsaufwärts in einen Löwen verwandelt. 



Das war's von mir, Hoffentlich hat euch mein Beitrag gefallen!
Bis zum nächsten Mal! :)
Lisa ♥

Freitag, 1. April 2016

Prokrastination | Was ist das und wie geht man dagegen vor?

Hallo ihr Lieben!

Na, wer kennt das nicht? Studenlang das "Letzte-Video" auf YouTube ansehen, den Berg an Arbeit vor sich hin und her schieben, lieber sich im Bett noch einmal umdrehen anstatt sich dem Papierstapel auf dem Schreibtisch zu widmen? Das, meine lieben Freunde, ist Prokrastination, oder einfach gesagt: Aufschieberei. Jeder kennt es, jeder hat es schon einmal gemacht und heute gibt's meine Tipps wie ihr das umgehen könnt.

Warum es wichtig ist nicht alles aufzuschieben? Durch das Aufschieben staut sich die Arbeit nur noch mehr an und irgendwann hat man einen riesen Haufen an Aufgaben, deren Deadline am besten schon gestern gewesen wäre. Um diesen Stress zu vermeiden und das Stressmonster weit weg von uns zu halten, ist es wichtig gegen das Prokrastinieren vorzugehen.

1. Tipp: Was steht an?

Sich einen Überblick über die Aufgaben zu machen ist ein sehr guter Anfang. Das kann man sowohl gedanklich als auch schriftlich machen, wobei ich euch lieber die schriftliche Variante empfehlen würde, so lauft ihr nicht Gefahr irgendetwas zu vergessen. In welcher Form ihr das macht, ist grundsätzlich egal, ich verbinde das gern mit Tipp 2...


2. Tipp: Wissen wann was fertig sein muss.

Die Deadlines zu kennen ist genauso wichtig, wie zu wissen was man überhaupt tun muss. Wenn sich bei mir langsam der Stress aufbaut, greife ich zu einer Wochen-Übersicht um mir meinen Überblick zu bewahren. Alles was außerhalb dieser Woche liegt, wird als kleine Randnotiz verfasst.


3. Tipp: Priorisieren! 

Jetzt wo ich weiß, wann was fertig sein muss, fällt es mir leichter Prioritäten zu setzen. Meistens gehe ich danach was als erstes fertig sein muss. Ich überlege auch was ich verschieben könnte oder was am meisten Zeit in Anspruch nehmen könnte.

4. Tipp: Aus eins mach zwei! 

Nein, ihr sollt euch nicht noch mehr Aufgaben aufhalsen. Manchmal kann es mit der Zeitplanung komplizierter sein, besonders wenn größere Projekte anstehen. Deswegen kann man auch die Aufgabe in kleinere Teilaufgaben zerteilen. Beispiel Blogpost verfassen, ok, den Text kann ich erst spät schreiben, abends oder wenn ich irgendwo unterwegs bin vom Handy aus, aber was ist mit den Bildern? Abends 22 Uhr ist nicht die beste Zeit um einen Make-Up-Look zu fotografieren. Deswegen zerteile ich das. Meistens ist eine kleine Teilaufgabe wichtiger bzw. muss noch eher erledigt werden als eine "richtige" Aufgabe, deswegen auch die kleinen Teilaufgaben priorisieren und Deadlines setzen.

5. Tipp: Pomodoro-Technik

Ja, diese Technik habe ich schon mal erwähnt, sie ist aber auch verdammt gut. Also der Sinn dahinter ist, 25 Minuten Arbeit 5 Minuten Pause und dann wieder 25 Minuten Arbeit. Hat man 4 Arbeitseinheiten geschafft, darf man sich eine längere Pause von 15-20 Minuten gönnen. Das hilft mir persönlich sehr, vorallem durch ein paar Apps die während dieser Zeit alles blockieren, sowohl meine Internetverbindung als auch sämtliche Apps die mich ablenken könnten. 

6. Tipp: Eins nach dem anderen oder doch lieber Querbeet? 

Das man durch die Teilaufgaben mal vor zwei oder drei angefangenen Projekten steht, kann durchaus passieren. Jedoch sollte man sich fragen wie man weiterhin vorgehen möchte. Möchte man wie im Stundenplan-Modell sich ein 2 Stunden an das Projekt setzen, dann 2 Stunden sich einer anderen Aufgabe widmen, ganz gleich ob man das Projekt schon abgeschlossen hat, oder setzt man sich so lange an das Projekt bis es fertig ist? Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen, die einen können sich stundenlang mit einer Aufgabe beschäftigen, andere brauchen Abwechslung. Aber man sollte doch darauf achten, dass man am Schluss nicht mit einer Reihe halbfertiger Projekte steht. 

7. Tipp: "Nur 5 Minuten" 

Man kennt diese Phrase meistens nur wenn es um das Aufstehen morgens geht. Allerdings wissen wir alle, dass aus 5 Minuten locker 20 werden können und das versucht man hier zu erreichen. Setzt euch einfach mal 5 Minuten an eure Aufgaben, immerhin sind es nur 5 Minuten, meistens kommt ihr dann erst richtig in Fahrt und die 20 Minuten sind schneller vorbei als ihr schauen kommt. Selbst wenn es nicht funktioniert, habt ihr wenigstens 5 Minuten schon einmal was getan. 

8. Tipps: Das richtige Umfeld. 

Ich persönlich kann besser arbeiten wenn mein Schreibtisch oder gleich mein ganzes Zimmer aufgeräumt ist und auch wenn ich Musik höre, am liebsten höre ich da Klavier Stücke ganz ohne Gesang. 

9. Tipp: Belohnung? 

Manche, auch ich, können besser arbeiten wenn wir einen Sinn dafür haben. (Achtung Sarkasmus) Als wäre die Gewissheit der erledigten Aufgabe, das Gefühl alles fertig zu haben, nicht genug, ist eine kleine Belohnung nicht verkehrt. Meine Freunde nennen das gerne das "Wirtschaftliche Denken" nach dem Motto: "Was bekomme ich dafür wenn ich das tue?" Sei es mal ein neues Kleidungsstück, oder mehrere Kleidungsstücke, oder was kleines zum Naschen. Die Belohnung wirkt sich positiv auf eurer Gemüt aus und lässt euch effektiver Arbeiten wenn ihr wisst woraufhin gearbeitet wird. 

10. Tipp: Unterbrechungen vermeiden

Passend dazu habe ich das perfekte Beispiel: Gerade beim Schreiben kommt meine Mutter herein und legt mir einen Gutscheinheft hin, sofort lasse ich alles stehen und liegen und widme mich dem Heftchen. Versucht euer Umfeld irgendwie klar zu machen, dass ihr nicht gestört werden wollt und oder grenzt es aus. Bei mir helfen meine Kopfhörer, die jegliches Geräusch von außen abschirmen und Unterhaltungen und Ablenkungen unterbinden.



Das war's dann von mir. Bis zum nächsten Mal.
Lisa ♥