Mittwoch, 25. Januar 2017

Kleidung aussortieren | Erfahrung, Tipps & Tricks

Haaaallo ihr Lieben! ♥

In einem meiner letzten Post habe ich bereits über Minimalismus gesprochen und mit euch meine Schminksammlung ordentlich ausgemistet und meinem "Aussortierungswahn" ist nicht nur mein Make Up zum Opfer geworden, nein, vor allem auch mein Kleiderschrank hat einiges an Kleider-Kilos verloren.

Warum man ab und zu seinen Kleiderschrank aussortieren sollte, was rausfliegen muss und was man mit aussortierten Stücken machen kann, erzähle ich euch heute. :)

Warum aussortieren? 

Wie ich schon in dem "Was, Warum & Wie? | Minimalismus" erklärt habe, kann sich Aussortieren positiv auf unser Gemüt auswirken. Ich denke man fühlt sich einfach glücklicher, wenn der Kleiderschrank geöffnet wird und nur Sachen, die man mag und sofort anziehen würde, zum hervorscheinen kommen. 

Überlegt mal, wie leicht die tägliche Outfitzummenstellung werden kann, wenn nur Kleidungsstücke, die einem gut stehen, perfekt passen und glücklich machen, vorhanden sind und man einfach nur reingreifen muss und was gutes rausholt. 

Vielleicht tut ihr eurem Kleiderschrank damit auch einen Gefallen, schließlich wirken sich mehrere Kilos an Kleidung auch auf Holz und Metall aus. 

Was auch vieeeeeel einfacher wird: Aufräumen! Jaja, Ordnung ist das A und O und ein aufgeräumter Kleiderschrank sieht einfach besser aus. Und es ist schlicht leichter 5 T-Shirts neu zusammenzulegen als 25. 

Was und Wie aussortieren? 

Jaaaa, wenn der Wille da ist auszumisten weiß man manchmal gar nicht wo anzufangen und dann wird vielleicht Zeug vergessen. 

1. Alles raus und auf einen Fleck

Einfach alles raus! Jedes Regal, jede Kleiderstange, alles wird leer gemacht, so dass ihr vor einem leeren Kleiderschrank und einem großen Haufen Kleidung steht. Hier trifft es sich gut, kurz durch den Schrank zu wischen und auch Lufterfrischer oder auch Duftaufhänger extra für Schränke aufzuhängen oder gegebenenfalls mal zu wechseln. 
Wichtig ist auch, dass ihr eure KOMPLETTE Kleidung auf einem Fleck habt, sprich, alle Jacken die vielleicht in der Garderobe hängen, jede Kommode und all die kleinen Verstecke wo ihr Klamotten gebunkert habt. So habt ihr eine vollständige Übersicht darüber was ihr wovon habt. 

2. Sortieren

Ist zwar etwas vorhersehbar, aber es ist leichter den großen Haufen in mehrere kleinere Haufen zu unterteilen und abzuarbeiten. Was gute Kategorien zum Beispiel wären: Kleider, Hosen, Oberteile, Röcke, Jacken, Unterwäsche&Socken. An dieser Stelle kann man sich noch 3 Haufen dazu vorstellen, nämlich 'Weg', 'Behalten' und 'Waschen, Bügeln oder Nähen'

3. Haufen abarbeiten

Dann muss natürlich jeder Haufen abgearbeitet werden. 
Es mag zwar so klingen als wäre Aussortieren eine hohe Kunst aber im Prinzip ist es ja nur das wegzuwerfen was man nicht mehr mag, was nicht passt oder was schon immer komisch an einem aussah.
Wenn man seine 'All-Time-Favorits' schon herausgepickt hat, sitzt man vor lauter Kleidungsstücken, die man ewig nicht getragen hat oder sich sogar wundert, dass sowas in seinem Schrank existiert. Am Besten guckt ihr jedes Teil einzeln an, zieht es an und stellt euch folgende Fragen:

1. Passt es (wirklich)?
Guckt euch im Spiegel an und am besten holt ihr jemanden für eine zweite Meinung. Achtet auf Spannfältchen, ist es unbequem?
(Besonders bei Jacken) Bewegt euch etwas, seid ihr eingeschränkt und findet ihr das schlimm? Ich finde sowas grässlich. Ist es zu groß? Zu klein? Und seid ehrlich, werdet ihr demnächst abnehmen und dieses Teil dann wirklich tragen?

2. Passt es zu MIR? 
Manche Dinge hat man früher richtig gern getragen, aber es ist möglich dass es heute nicht mehr zur Persönlichkeit passt. Man verändert sich schließlich auch immer wieder und da zieht meistens der Kleidungsstil mit.

3. Habe ich es in den letzten 6 Monaten getragen? 
Diese Frage ist einfach Standard, allerdings ist es nicht so leicht hier bei 'Nein' Dinge einfach so wegzuwerfe deswegen würde ich auch einfach noch auf die anderen Fragen ausweichen.
Falls diese Frage verneint wird, fragt euch selbst warum? Schließlich können Temperaturen der Grund sein oder der fehlende Anlass. Oder muss es auch gebügelt werden nur ihr habt keinen Bock? Geht in euch und überlegt ob es den Aufwand wert ist.

4. Werde ich es in den nächsten 6 Monaten anziehen? 
Das ist eine gute Erweiterung zu Frage 3. Wird es in den nächsten 6 Monaten einen Anlass geben?

5. Lässt es sich mit anderen Dingen kombinieren?
Auch ein Grund warum ein eigentlich sehr schönes Teil ewig im Schrank verborgen bleibt, wenige oder gar keine Kombinationsmöglichkeiten. Allerdings kann das auch ein erstes Anzeichen dafür sein, dass es nicht zu euch passt.

6. Ist es kaputt, beschädigt, schmutzig? 
Klar, wir haben diesen einen Haufen aber fragt euch, ob das Teil die Mühe wert ist. Vielleicht sieht es repariert nicht mehr schön aus oder es sind nicht auswaschbare Flecken drauf.

7. Ist es ein Erinnerungsstück?
Klar, wenn wir von einem Hochzeitskleid, Abschlusskleid, etc. reden können die anderen Fragen darauf nicht zutreffen aber sowas sortiert man auch einfach nicht aus. Sowas wird ganz klar behalten.

8. Macht es mich glücklich?
Ja, diese Frage meine ich ernst. Es gibt auch Erinnerungsstücke die einen nicht mehr glücklich machen, weil es vielleicht von einem Freund ist, mit dem man sich nicht zerstritten hat zum Beispiel.

Damit müssten eure Haufen um einiges reduziert sein, wenn nicht sogar vollkommen verschwunden.

Was tun mit der aussortierten Kleidung? 

Ja, das ist jetzt die große Frage. Als erstes einfach mal waschen und dann wieder aufteilen in verschiedene Kategorien.

Kleidung die vollkommen in Ordnung ist, könnt ihr auf Flohmärkten, Internet oder an Second Hand Läden verkaufen. Eine andere Option wäre auch spenden oder vielleicht euren Freunden schenken.

Kleidung die beschädigt ist, könnt ihr im H&M abgeben, dort bekommt ihr pro abgebenen Beutel einen Coupon für 15% Rabatt. Die Kleidung wird zu neuer Kleidung verarbeitet um Ressourcen zu sparen. 

Die restliche Wäsche und vorallem Unterwäsche sollte einfach in den Müll wandern. 


Im Übrigen führt euch mal vor Augen wie viele 'Schlafshirts' ihr habt, ich kam auf ungefähr 16. :D 
Die sollten natürlich auf 2 oder höchsten 3 reduziert werden. 

Das war's von mir. Bis zum nächsten Mal. 
Lisa ♡ 

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